Ein erstes Weihnachten ohne Familie – und ein Frieden, der neu geboren wird
Jahrelang haben wir zu Weihnachten Geschenke an andere verteilt, die wir uns selbst nie zugestanden hätten. Mein altes Motto lautete: „Ich schenke nur, was ich selbst gerne hätte.“ Und doch blieb ich selbst oft auf der Strecke. Während ich gab, wurde ich beim Beschenktwerden vergessen – oder mit Sonderangeboten und Wühltisch-Mitbringseln abgespeist. Viele dieser „lieben“ Menschen sind inzwischen leise oder laut aus unserem Leben verschwunden.
Zurück blieb eine ehrliche, unbequeme, aber heilsame Frage:
Was bin ich mir selbst wert?
Wer steht an erster Stelle – ich oder die anderen?
Und was nährt eigentlich meine Großzügigkeit?
Es sind intime Fragen, die jeder nur für sich selbst beantworten kann. Plakative Erklärungen wie „Du wolltest wohl geliebt werden“ greifen zu kurz. Doch diese Fragen öffnen Räume. Sie zeigen uns, wo wir uns selbst kleinhalten, wo wir uns auf emotionalen Diätplan setzen, während wir andere satt machen.
Jetzt heißt es: Geduld haben. Vorfreude genießen. Denn unser Geschenk braucht noch ein wenig Zeit, bis es bei uns ankommt. Und während wir warten, weihnachtet es in uns – auf eine stille, neue Art. Es wird unser erstes Weihnachten ohne Familie sein. Eine Herausforderung, ja. Aber auch eine Chance, das Fest neu zu fühlen.
Denn Frieden zieht durch unsere Räume. Unser Herz erinnert sich daran, was wirklich zählt: Sich dem Leben hingeben. Mit all seinen Höhen und Tiefen. Nichts wegschieben, nichts bekämpfen – sondern die Welle reiten und dem Glück begegnen, das nur in uns selbst entsteht.
Weihnachten eben. Neugeburt. Ein leiser Chor aus Licht.
Und wir – als Paar – sind auf einem wundervollen Weg der Veränderung. Ein Weg, der uns zurück zu uns selbst führt. Und gleichzeitig weiter hinaus, als wir es je für möglich gehalten hätten.
[Hier klicken und mit uns den Weg der neuen Fülle gehen]
Einen weihnachtlichen Segensgruß an alle.
Martina Maria



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