Ich wollte eine Formel für Fülle. Bis ich begriffen habe, dass ich selbst die Formel bin.
Es gibt Menschen, die glauben, sie hätten irgendwann diesen einen großen Aha-Moment gehabt. So einen Moment, in dem plötzlich alles klar war und sich das ganze Leben verändert hat. Ich gehöre nicht dazu. Bei mir waren es unzählige kleine Momente. Manchmal kaum wahrnehmbar. Wie einzelne Mosaiksteine, die jahrelang völlig zusammenhanglos vor mir lagen. Erst irgendwann habe ich begriffen, dass sie alle zu demselben Bild gehörten. Ich bin einen großen Teil meines Lebens der Fülle hinterhergelaufen. Nicht, weil ich gierig war. Nicht, weil mir Geld wichtiger gewesen wäre als Menschen. Sondern weil ich tief in mir überzeugt war, dass irgendwo da draußen etwas auf mich wartet, das ich nur noch finden muss. Also habe ich gemacht, was viele machen. Ich habe Affirmationen gesprochen, manifestiert, Coachings besucht, Seminare gebucht und Ausbildungen gemacht. Manche davon waren unglaublich wertvoll. Manche unglaublich teuer. Ich habe sogar sechsstellige Beträge investiert. Immer mit derselbe...